Herzlich Willkommen auf unseren Carrom Seiten. Hier finden Sie Infos zu Carrom Spielregeln, Carrom Boards, Carrom Striker, Carrom Steine und Carrom Zubehör aller Art. Wir führen Carrom Boards verscheidener Hersteller. Auch  Carrom  Boards - made in Germany - Mehr Info hierzu unter www.carrom-manufaktur.de

AKTION: Carrom Board Turnier -Star- mit komplettem, umfangreichem Zubehör

  • Auspacken und spielen. Bei diesem Set ist alles nötige dabei um sofort loszulegen. Solides Turniermaß-Board für Einsteiger oder für die ganze Familie mit Zubehör.
  • Material: Sperrholz, Stärke: 6 mm, Innenmaß: 74x74 cm, Aussenmaß: 83x83 cm
  • Rahmen: Massivholz, Maße 3,0 x 3,0 cm, Design: Stern, 2-farbiger Druck
  • Lieferung inklusive Zubehör: 1 Satz Carromsteine , 1 Flasche Carrom Gleitpulver mit 70g Inhalt, 1 Stück Striker, 4 Ecknetze (bereits montiert), ausführliche Spielanleitung in deutscher Sprache

Vergriffen - wieder lieferbar ab Juni 2016 - Vorbestellung möglich.

Normaler VK: 69,95 plus 3,95 Euro Fracht BRD - jetzt für nur 60,00 Euro inklusive Versand! Schneller Versand -Zahlung gegen Rechnung nach Erhalt!  Bestellen Sie telefonisch unter 07391/758245 oder per
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tichwort: Volkscarrom bitte angeben. Danke

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Weitere Bilder des mitgelieferten Zubehörs:

Detailansicht                                    Gleitpulver         Carromsteine & Striker



Zu den Ursprüngen

Carrom, eine pfiffige und zugleich kosteneffiziente Variante des Billiardspiels, wurde von den britischen Kolonialherren im 19. Jahrhundert auf dem indischen Subkontinent eingeführt, wo es sich auch unter der einheimischen Bevölkerung schnell großer Beliebheit erfreute. Obwohl der britische Einfluss auf die Kronkolonie zu Beginn des 20. Jahrhunderts kontinuierlich abnahm und Britisch-Indien unter Mahatma Ghandi 1947 die Unabhängigkeit erlangte, hatte sich das Carrom-Spiel im Laufe der Jahre im asiatischen Raum als Gesellschafts- und Tunierspiel etabliert und ist bis heute ein fester Bestandteil im kulturellen Bereich geblieben.

Bereits seit 1925 gilt Carrom in Indien als national anerkannte Tuniersportart und es finden seit jeher regelmäßig Carrom-Meisterschaften statt, in welchen die Teilnehmer ihr taktisches Gechick in offenen Wettkämpfen unter Beweis stellen. Obgleich Carrom im europäischen und amerikanischen Raum vergleichsweise wenig bekannt ist, existieren auch hier zahlreiche Vereinigungen und Verbände, wie etwa der Deutsche Carrom Verband, die US Carrom Association oder die International Carrom Federation, die sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene Turniere austragen und dadurch zur Verbreitung der Carrom-Spielkultur und folgich zu einer wachsenden Anhängerschaft beitragen.

Grundausstattung

Beim Carrom handelt es sich um ein Brettspiel, welches traditionell auf einem 74 x 74 cm großen, hölzernem Tunierboard ausgetragen wird. Neben der klassischen Ausführung bieten wir Ihnen aber auch die Junior-Variante mit einer Innenfläche von 58 x 58 cm an.

Die Spielfläche wird von einem robusten Holzrahmen, der sogenannten Bande, umgeben, welche die Spielsteine auf dem Board hält. An jeder der vier Ecken befindet sich Löcher, in denen die Carromsteine versenkt werden müssen. An den Ecklöchern sind entsprechende Netze befestigt, so dass die Spielsteine bei erfolgreichem Versenken aufgefangen werden. Darüber hinaus finden Sie auf unserer Seite eigens gesägte Carromfüsschen aus hochwertigem Holz, welche dem Brett einen zusätzlichen Halt ermöglichen. Nähere Informationen hierzu finden Sie in der Navigationsleiste unter der Rubrik "Carrom Zubehör".

Standardmäßig werden beim Carrom-Spiel neun schwarze, neun weiße und ein roter Spielstein (auch bekannt als "Queen") benötigt, die aufgrund ihrer geringen Masse (ca. 5,25g) mühelos über das Board gleiten. Bei unseren Spielsteine-Sets ist außerdem für jede Farbe je ein Ersatzspielstein vorhanden (siehe dazu: "Carrom Spielsteine").

Mithilfe des Strikers (Schussstein) gilt es nun, die neun Spielsteine der eigenen Farbe in die Ecken des Boards zu befördern, bevor dies dem Gegenspieler gelingt. Die Striker in unserem Angebot sind allesamt handgraviert. Sie erhalten somit beim Kauf Ihr ganz persönliches Unikat! Weitere Informationen zu unserer Striker-Auswahl können Sie auch der Kategorie "Carrom Striker" entnehmen.

Um die Boardfläche glatt und geschmeidig zu halten, muss ein Gleitmittel vor Beginn des Spiels gleichmäßig auf die Spielfläche aufgetragen werden. Dadurch wird die Reibung zwischen den Carromsteinen und dem Board minimiert bei zugleicher Optimierung der Lauffähigkeit auf dem Spielbrett.

Spielregeln

a) Ziel

Das Ziel des Carrom-Spiels besteht darin, die neun Spielsteine der eigenen Farbe vor seinem Gegner in den vier zur Verfügung stehenden Ecklöchern zu versenken. Hierbei sind sämtlich Kominationsschüsse erlaubt - wichtig ist nur, ausschließlich seine eigenen Steine zu lochen. Sollte man dennoch einen Stein des Gegners vesehentlich versenken oder einen Stein der eigenen Farbe verschießen, muss das Schussrecht an den Gegenspieler abgegeben werden. Gewinne rist derjenige Spieler, der als erster 22 Punkte erspielt.

b) Spielvorbereitung

Das Spielbrett wird auf einem kleineren Tisch aufgelegt, optimal ist es, wenn die Ecken überstehen, damit die Netze an den Ecken frei hängen können. Mit Carrompulver wird das Brett bestäubt und fein mi einem Pinsel verteilt, damit die Steine optimal gleiten können. Die Spielsteine werden laut folgender Abbildung aufgebaut. Dabei sitzt die Queen (der rote Stein) in der Mitte und bedeckt den Zentrumskreis vollständig, um sie herum werden die schwarzen und weißen Spielsteine gruppiert.

c) Sitzposition

Spielt man Carrom zu zweit, sitzen sich die Spieler gegenüber; im Doppel nehmen die Partner gegenüberliegende Sitze ein. Die Sitzposition ist insoweit wichtig, da sie während des Spiels nicht verändert werden kann. Jeder Spieler hat eine Grundlinie, von der er seinen Zug (Turn) macht, er darf nicht aufstehen und eine zum Stein günstigere Position einnehmen. Lediglich die Hand darf die Grundlinie überschreiten und der Ellbogen des Spielarms darf nicht innerhalb der Spielfläche sein.

d) Spiel des Strikers

Die Spielsteine werden mit Hilfe des Strikers gespielt. Dabei darf nur geschnippt oder geschossen, aber nicht geschoben werden. Der Striker darf nur von der eigenen Grundlinie aus gespielt werden. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: entweder liegt der Striker genau auf den Eckpunkten der Grundlinie (Grundkreis) und deckt den Kreis komplett ab, oder er ist auf einer Position auf der Grundlinie, auf der beide LInien berührt werden. Für die Positionierung des Strikers dürfen keine anderen Steine versetzt werden.

Gespielt wird mit den Fingern; Techniken gibt es recht unterschiedliche. Will der Spieler von der Basislinie nach hinten schießen, hat sich der Daumen bewährt. Nach vorne eignet sich am besten der Zeige- oder Mittelfinger. Ein Schuss gilt als ausgeführt, sobald der Striker eine der beiden Grundlinien oder den Grundkreis verlässt.

Sollte der Striker während des Schusses das Spielfeld verlassen, kann der Spieler seinen Zug fortsetzen, wewnn er einen seiner eigenen Steine oder die Queen während des Schusses versenkt hat, ansonsten verliert er das Schussrecht und der linke Nachbar ist an der Reihe.

e) Spielablauf

Ein beliebiger Spieler führt den Anstoß (Break) aus, er erhält die weißen Spielsteine. Das Break gilt als ausgeführt, wenn ein Spielstein durch den Striker berührt wurde. Gelingt dies nicht, hat der Spieler zwei weitere Versuche. Versenkt er den Striker jedoch in einem der Löcher, verliert der Spieler sein Recht auf den Anstoß. Versenkt er einen Stein seiner Farbe ist er nochmal dran. Der Spieler holt den Striker wieder zu sich und beginnt einen neuen Schuss von der Grundlinie.

Die Versenkung der Queen, die keinem Spieler gehört, gibt drei Zusatzpunkte. Aber Vorsicht! Sie darf werder als erster noch als letzter Stein versenkt werden, da sie mit einem Stein der eigenen Farbe bestätigt werden muss. Ist die Queen versenkt, konnte aber nicht bestätigt werden, kommt sie zurück in die Mitte des Spielfeldes. Sollte ein Spielstein während des Spieles aus der Spielfläche herausspringen, wird er zurück in die Mitte des Spielfeldes (Zentralkreis) gesetzt.

Strafsteine gibt es, wenn der Spieler den Striker versenkt. Wird der Striker allein versenkt, verliert der Spieler das Schussrecht und muss einen seiner bereits versenkten Spielsteine zurück ins Spiel bringen. Er wird in die Mitte des Zentralkreises gelegt. Hat der Spieler zu diesem Zeitpunkt noch keinen Stein versenkt, wird dies nachgeholt, sobald er seinen ersten Stein eingelocht hat. Geht mit dem Striker ein eigener Stein ins Netz, muss dieser mit einem zusätzlichen Stein wieder ins Spiel gebracht werden. Wird der Striker jedoch mit einem gegnerischen Stein versenkt, darf dieser Stein im Netz bleiben, ein eigener Stein muss aber heraus und das Schussrecht wird abgegeben.

f) Spielende und Wertung

Der Spieler, der zuerst alle seine Steine versenkt hat und die Queen durch einen seiner Steine bestätigt hat, gewinnt das Spiel. Er erhält entsprechend der am Brett verbleibenden Steine des Gegners Punkte. Für die Queen - versenkt und mit eigenem Stein bestätigt - gibt es drei Zusatzpunkte. Diese Zusatzpunkte erhält der Spieler aber nur, wenn der Spieler das Spiel gewonnen hat.

Carrom geht über mehrere Spielrunden. Das Spiel endet, wenn der erste Spieler 22 Punkte erreicht hat. Dies kann nach zwei Runden (Boards) passiert sein, da der Spieler in einer Runde maximal 12 Punkte holen kann. Ein Board ist beendet, wenn von einem Spieler oder einem Paar, alle Spielsteine der eigenen Farbe versenkt wurden.